Hilfe

Der Auftragsgenerator würfelt den Güterverkehr deiner Modellbahnanlage aus. Bei jedem Betriebstag prüft er, welcher Kunde einen Wagen braucht und welcher Wagen wieder abgeholt werden kann. Daraus entstehen Aufträge, die du auf deiner Modellbahnanlage erledigst.

Deine Daten

Du trägst in der Anwendung viele Daten ein: Anlagen, Gleise, Wagen, Kunden, vielleicht lädst du auch Fotos hoch. Deshalb gleich vorweg, was damit geschieht – und was nicht.

  • Was gespeichert wird: Dein Benutzername, deine E-Mail-Adresse und alles, was du selbst einträgst – zum Beispiel Betriebsstellen, Wagen oder Fotos.
  • Keine Weitergabe: Deine Daten werden nicht für Werbung genutzt. Technisch beteiligt sind nur der Anbieter, bei dem die Anwendung liegt, und der Mailserver, über den Bestätigungs-Mails laufen.
  • Keine fremden Dienste: Alles, was die Anwendung braucht, kommt von diesem Server. Es wird nichts von anderen Anbietern nachgeladen.
  • Verschlüsselte Verbindung: Zwischen deinem Browser und dem Server werden alle Daten verschlüsselt übertragen.
  • Fotos ohne Standortdaten: Ein hochgeladenes Foto wird auf dem Server neu erzeugt. Was Handy oder Kamera sonst mitschreiben (Aufnahmeort, Gerät, Uhrzeit), wird nicht gespeichert.

Alle Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung. Dein Benutzerkonto kannst du jederzeit selbst löschen, unter Mein Benutzerkonto.

Die ersten Schritte

Vor dem ersten Betriebstag braucht die Anwendung ein paar Angaben von dir. Solange du noch keine Daten eingegeben hast, findest du auf der Startseite eine kleine Liste zur weiteren Unterstützung.

  1. Modellbahnanlage anlegen. Dabei wird die Betriebsart festgelegt (Vollbetrieb oder Einfacher Betrieb). Weitere Informationen zur Betriebsart findest du unten.
  2. Betriebsstelle mit mindestens einem Gleis anlegen. Eine Betriebsstelle ist im Regelfall ein Bahnhof auf deiner Modellbahnanlage.
  3. Wagen anlegen. Das sind die einzelnen Wagen deines Fuhrparks. Dabei suchst du zuerst den Wagentyp aus, zum Beispiel gedeckter Wagen oder Kesselwagen. Du kannst aus bereits vorhandenen Wagentypen wählen oder eigene definieren.
    Im Einfachen Betrieb entfällt dieser Schritt ganz – den Wagentyp stellst du dort in der Wagenbestellung ein.
  4. Kunden mit Ladestelle und Wagenbestellung anlegen. Kunden gehören zu einer Betriebsstelle, daher findest du sie in diesem Menüpunkt. Wenn du die Wagenbestellungen für deine Kunden eingerichtet hast, steht fest, wer wie oft welche Wagen bekommt.
  5. Auf der Startseite den Betriebstag starten. Die neuen Aufträge stehen danach unter Aufträge.

Welche Betriebsart ist die richtige?

Du hast die Wahl zwischen zwei Betriebsarten, die du beim Anlegen einer Modellbahnanlage festlegst – danach lässt sich das nicht mehr ändern. Nimm dir daher eine Minute Zeit und sieh dir die Unterschiede an:

Einfacher BetriebVollbetrieb
Wagen Du legst keine einzelnen Wagen an; der Menüpunkt „Wagenverwaltung“ fehlt. Jeden Wagen legst du einzeln an, mit Nummer, Bauart und Bild.
Wagenstandort Wo welcher Wagen steht, weißt du – das Programm nicht. Das Programm kennt den Standort jedes Wagens und zeigt seinen Laufweg an.
Platz auf Gleisen und Ladestellen Wird nicht abgefragt und nicht gerechnet: Was auf deine Gleise passt, entscheidest du an deiner Modellbahnanlage. Wird gerechnet. Entweder in Wagen („10 Wagen“) oder in Millimetern.
Wagenbestellungen Kunde, Wagenart, Menge. Zusätzlich: Empfänger, Zielgleis, Pendelverkehr.
Belade- und Entladedauer Nicht änderbar: Der Auftrag für die Wagenabholung wird am nächsten Betriebstag generiert. unabhängig voneinander mit einer Spannweite (min., max.) einstellbar.
Frachtzettel Frei gestaltbar. Auf Wunsch wird der Zettel für die spätere Abholung gleich daneben mitgedruckt. Frei gestaltbar.

Einfacher Betrieb – der Einstieg: Wenn du das erste Mal mit dem Programm arbeitest, solltest du in diesem Modus testen. Es ist wenig einzurichten und du bist schnell beim ersten Betriebstag. In einer Wagenbestellung gibst du nur an, welche Art Wagen du brauchst – wie du sie benennst, ist dir überlassen: „Kesselwagen“, „grüne Wagen mit rotem Dach“, lass deiner Fantasie freien Lauf!

Vollbetrieb mit „Wagen zählen“ – der Mittelweg und für die meisten Nutzer geeignet: Du legst deine Wagen einzeln an, trägst aber nur ein, wie viele Wagen auf ein Gleis passen. Ein kurzer Kesselwagen zählt genauso viel wie ein langer Schiebewandwagen. Wagennummern, Laufwege und Pendelverkehr hast du trotzdem.

Vollbetrieb mit „Millimeter messen“ – die präzise Betriebsart und die meiste Arbeit: Du misst die Nutzlänge jedes Gleises, die Länge jeder Ladestelle und die Länge über Puffer jedes Wagens. Dafür rechnet das Programm mit echten Maßen und weiß, was noch auf deine Gleise passt. Belohnt wird diese Fleißarbeit mit abwechslungsreichen und detaillierten Aufträgen.

Wichtige Begriffe

  • Betriebsstelle: ein Bahnhof deiner Modellbahnanlage. Zu ihr gehören die Gleise, an denen Wagen stehen können.
  • Ladestelle: der Platz eines Kunden, an dem Wagen be- und entladen werden. Im Vollbetrieb hat sie ein festes Maß: je nach Einstellung deiner Modellbahnanlage eine Zahl an Stellplätzen oder eine Länge in Millimetern. Ist die Ladestelle voll, bekommt der Kunde vorerst keinen weiteren Wagen.
    Im Einfachen Betrieb wird das Maß nicht erfasst – was dort Platz hat, entscheidest du an deiner Modellbahnanlage.
  • Wagenbestellung: die Regel, nach der ein Kunde beliefert wird – welcher Wagentyp, wie viele Wagen und wie oft pro Woche.
  • Betriebstag: ein Durchlauf der Auftragsgenerierung.
  • Auftrag: eine einzelne Zustellung oder Abholung. Nach dem Rangieren wird der Auftrag quittiert; erst dann gilt der Wagen als angekommen oder abgeholt.

Etwas klappt nicht?

Fehler und Fragen bitte melden – die Anwendung wird nebenher weiterentwickelt. Wie du mich erreichst, steht unter Kontakt.

Zum Ausprobieren brauchst du ein Benutzerkonto

Die Schritte oben stehen dir offen, sobald du angemeldet bist. Im Einfachen Betrieb bist du in wenigen Minuten beim ersten Auftrag.